Tarifvertrag hessen shk

Fachfach und gewerkspezifische Informationen finden Sie auch unter: Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hessen: www.shk-hessen.de Ernst-Leitz-Straße 5, 35394 Gießen Tel.: 0641/97437-0 Fax: 0641/97437-23 Alle tarifgebundenen Arbeitnehmer sollten in dieser Studie erfasst werden. “kollektive Beschäftigungsregelung” bezieht sich auf die Situation, dass Gewerkschaftsverbände, wenn sie in bestimmten Bereichen der Wirtschaft (meist öffentliche Verwaltung oder Teil davon) formell vom Recht auf Tarifverhandlungen ausgeschlossen sind, dennoch durch eine wiederkehrende Praxis von De-facto-Verhandlungen oder Konsultationen einen erheblichen Einfluss auf die Regelung der Beschäftigungsbedingungen ausüben können. Die vorliegende Studie, wie sie im Abschnitt “Einführung und Methodik” beschrieben wird, verfolgt nur für die derzeit anerkannten Organisationen auf EU-Ebene einen Top-down-Ansatz. Sie ist fest in einem Bottom-up-Ansatz verwurzelt, der repräsentativen nationalen Organisationen durch die Ermittlung von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden, die an branchenübergreifenden Tarifverhandlungen und Konsultationen auf nationaler Ebene teilnehmen, besondere Bedeutung beiweist. Dieser Ansatz unterstreicht ein grundlegendes Element der Repräsentativität: die Tatsache, dass die Sozialpartner auf EU-Ebene “aus Organisationen bestehen sollten, die selbst ein integraler und anerkannter Bestandteil der Strukturen der Sozialpartner in den Mitgliedstaaten sind und in der Lage sind, Vereinbarungen auszuhandeln”. Mit anderen Worten, sie sollten Organisationen zusammenbringen, die auf nationaler Ebene als repräsentativ anerkannt sind, auch wenn dies nach unterschiedlichen Kriterien wie Dichtequoten, Wahlergebnissen für Vertretungsgremien (im Wesentlichen für Gewerkschaften) oder sogar nach gegenseitiger Anerkennung erfolgen kann. Die praktische Folge dieser Methodik besteht darin, die Aufmerksamkeit auf die Organisationen zu konzentrieren, die die breiteste Mitgliederzahl haben. Wie die Ergebnisse dieser Studie zeigen, gilt dies derzeit für die derzeit anerkannten branchenübergreifenden Partnerorganisationen auf EU-Ebene, da keine anderen relevanten EU-Organisationen im Rahmen des Bottom-up-Ansatzes ermittelt wurden.

Tjip de Jong

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